Innovation

Wie man Neues (er)findet und Fortschritt gestaltet

Definition

Bezeichnung für die mit technischem, sozialem und wirtschaftlichem Wandel einhergehenden Neuerungen

(1) Neuheit oder (Er-)Neuerung eines Objekts oder einer sozialen Handlungsweise, mindestens für das betrachtete System und (2) Veränderung bzw. Wechsel durch die Innovation in und durch die Unternehmung, d.h. Innovation muss entdeckt/ erfunden, eingeführt, genutzt, angewandt und institutionalisiert werden. Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon

Innovationen erzeugen oder stabilisieren Wettbewerbsvorteile im Markt

A business person in formal clothes is drawing a colourful business charts and icons on the glass screen in the modern panoramic office. The concept of brainstorm process and starting a new business.

Innovationen stabilisieren und stärken die Marktposition. Sie sollten in geeigneten Abständen im Markt eingeführt und positioniert werden

Innovationen des Wettbewerbs können die eigene Wettbewerbsfähigkeit gefährden oder zerstören

Innovationen werden nicht im Markt definiert oder vom Markt gefordert, sie sind das Ergebnis der Kenntnis von Nutzenbedarf und werden durch Kreativität und Ideen initiiert

Innovationen beweisen sich erst durch den wirtschaftlichen Erfolg und definieren sich nicht in erster Linie am Grad der Neuheit

Der Weg zu Innovationen…

im B2C-Sektor

Im B2C-Bereich ist der direkte Kontakt mit dem Endkunden möglich. Mit Hilfe von Marktforschung können statistisch relevante Daten und Erkenntnisse gewonnen werden, die als Wegweiser für Innovationen nützlich sind. Für die Initiierung und Entwicklung von Innovationen ist die Einbeziehung von Endkunden zu empfehlen. Da Endkunden meist nicht unmittelbar artikulieren können, was als innovativ empfinden wird, muss dies in der Vorgehensweise berücksichtigt werden. Innovations-Workshops unter Beteiligung von ausgewählten Kunden, Marktforschung, Produktentwicklern, Personen zur „Kreativitätsverstärkung“ und idealerweise Fotografen oder Zeichnern, die Ideen und Ergebnisse dokumentieren, bieten gute Chancen, Ideen und Konzepte für Innovationen zu kreieren.

im B2B-Sektor

Im B2B-Sektor kooperieren in der Regel zwei Unternehmen, um Produktverbesserungen und Innovationen zu generieren. Produktoptimierungen sind auf diesem Wege recht gut darstellbar, da sowohl Materialeigenschaften als auch technologische Aspekte und „bewährtes“ Wissen über Kundenerwartung beim Unternehmen mit Marktzugang vorhanden sind. Innovationen, die einen wirklichen Neuheitswert haben und Lösungen bieten, die bisher im Markt nicht vorhanden sind, bedürfen einer anderen Vorgehensweise als der alleinigen Kooperation von zwei Unternehmen. Hier ist es notwendig, einen Zugang zu Inspiration und Kreativität für Kundenerwartungen zu öffnen, wozu es einer besonderen Form der Kooperation bedarf.

in hierarchisch organisierten Unternehmen

Innovationen sind nicht die „Lieblingskinder“ hierarchisch geführter Unternehmen. Innovationen sind verbunden mit neuen Sichtweisen, sie verlangen Veränderungsbereitschaft, was dem Selbsterhaltungsmechanismen der Organisation entgegen steht. Innovationen sind auch nicht dazu geeignet, kurz und mittelfristige Umsatz- und Ergebnisziele zu realisieren, d. h. sie werden mitunter als störend für das Tagesgeschäft angesehen. Deshalb werden häufig Abteilungen geschaffen, die für die Entwicklung von Innovationen verantwortlich sind, wobei aber zu vermeiden ist, dass im „Elfenbeinturm“ operiert wird. In hierarchisch aufgestellten Unternehmen muss der Innovationskraft besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, „von selber“ entstehen Innovation in diesem Umfeld sehr selten.

in variablen Team-Strukturen

Team-Strukturen bilden die beste Grundlage für die Entwicklung von Innovationen. Sie verfügen über eine Kultur des freien Denkens, der Kreativität und des kompetenten Fachwissens, was einen guten Nährboden für Innovationen bedeutet.  Innovationen werden durch solche Teams initiiert und angeboten oder sie werden durch die Vergabe eines klaren Auftrags an ein Team angeregt. Autarke Teams aus Spezialisten sind in der Lage, die Zielsetzung, Konzeption, Methodenwahl, Aufgabenteilung und Umsetzung eigenständig zu erarbeiten. Voraussetzung für erfolgreiches Arbeiten in autarken Team-Strukturen ist ein entsprechender „kultureller Nährboden“ im Unternehmen.

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