Seminar – Erfolg(reich) mit Innovationen

Was sind Innovationen und wie bedeutend sind sie?

Auf der P&CC-Seite „Innovation“ befindet sich die folgende Definition für eine Innovation: „Bezeichnung für die mit technischem, sozialem und wirtschaftlichem Wandel einhergehenden Neuerungen“. Diese Definition ist sehr statisch, d. h. sie beschreibt abstrakt und zusammenfassend ein Ergebnis, dass über einen meist langwierigen und komplexen Prozess entstanden ist.

Wir bei P&CC fügen dieser Definition immer folgende Ergänzung hinzu, ohne die eine Innovation im Hinblick auf den Innovationsprozess in unseren Augen nur unvollständig beschrieben ist: Innovationen werden nicht im Markt definiert oder vom Markt gefordert, sie sind das Ergebnis der Kenntnis von Nutzenbedarf und werden durch Kreativität und Ideen initiiert. Innovationen beweisen sich erst durch den wirtschaftlichen Erfolg und definieren sich nicht in erster Linie am Grad der Neuheit.

Warum haben wir diesen Zusatz angefügt? Geniale Ideen und Erfindungen bleiben wertlos, wenn sie nicht zur Anwendung gebracht werden. Der Schlüssel auf dem Weg zur Innovation liegt in der Kenntnis darüber, wann und warum etwas Aussicht auf eine Anwendung in der Realität haben kann. Die Konsequenz: Nur in der Kombination von genialen Ideen und Erfindungen und Kunden- bzw. Marktbedürfnissen können Innovationen entstehen, mit denen Wertschöpfung betrieben möglich ist.

Die Bedeutung von Innovationen wird ersichtlich, wenn er Lebenszyklus von Produkten oder Dienstleistungen betrachtet wird. Was zunächst als einzigartig beginnt, wird bekannt, anschließend kopiert oder in leicht veränderter Form angeboten. Dabei entsteht Wettbewerb, später oft auch ein Verdrängungswettbewerb. Die Wertschöpfungsoptionen sinken oder versiegen. Verbesserungen oder neue Produkte / Dienstleistungen müssen die alten ersetzen, um der Erosion der Wertschöpfung entgegen zu wirken. Jede dieser Verbesserungen oder Neuheiten ist im Kern dann wieder eine Innovation, auch wenn sie oft nicht so genannt wird.

Wie wird in Unternehmen ein „Klima“ für Innovationen erzeugt?

In Unternehmen wird das operative Tagesgeschäft dadurch geprägt, dass Ziele erreicht werden. Möglichst exakt definierte Prozesse legen fest, wie die Ziele erreicht werden können. Ein Freiraum für Kreativität und individuelle Ideen ist bei nicht vorgegeben und oft auch nicht erwünscht.

Innovation können nur entstehen, wenn Menschen über Erkenntnisse und Erlebnisse reflektieren. Wenn das Ergebnis dieser Reflexion mit Kreativität und einem Verbesserungsantrieb zusammenfällt, ist die Basis für innovatives Arbeiten entstanden. Wenn dieser Ausgangspunkt zu einem Produkt oder einer Dienstleistung mit Wertschöpfungsoption umsetzt werden soll, ist es dann hilfreich, einen Innovations­prozess zu starten.

Während der Innovationsprozess ein Prozess wie viele andere ist, fußt er doch auf einem anderen Selbstverständnis: der Dreh- und Angelpunkt in diesem Prozess ist die Freiheit für kreatives Denken, die über die Phase zur Untersuchung der Realisierbarkeit, die Phase der Realisierung bis in die Vermarktung hinein bewahrt bleiben muss. Ansonsten „verpufft“ der innovative Charakter oder wird den Notwendigkeiten des operativen Tagesgeschäfts geopfert.

Der Anspruch, ein autark arbeitendes und frei denkendes Innovationsteam zu etablieren, muss erfüllt werden, sonst wird Innovation im Keime erstickt.

Der Wertschöpfungsprozess mit Innovationen

Vorausgesetzt, die „Freiheit für kreatives Denken und Handeln“ ist verstanden und zur Basis für die Arbeit in einem Innovationsteam geworden, können erfolgserprobte und Methoden und Techniken zum Einsatz kommen, die einen Innovationsprozess unterstützen, ihn erfolgreich machen und der belastbare Ergebnisse liefert. Angefangen mit Brainstormings, Kreativ- oder Ideation-Workshops, dem Einsatz „fachfremder“ Mediatoren über neu entwickelte Test- und Prüfmethoden, Key-User oder Test-Panels bis hin zu innovativen Positionierungs- und Vermarktungskonzepten gibt es eine Vielzahl an methodischen und strategischen Optionen, einen Innovationsprozess bedarfsgerecht zu gestalten. Die Berater von P&CC verfügen über vieljährige praktische Erfahrung in diesem Umfeld.

Innovationen können störend wirken und unbeliebt sein!

Innovationen sind meist positiv besetzt und erwünscht. Sie können aber auch zur Störgröße werden. Das kann z. B. passieren, wenn die Ressourcen eines Unternehmens durch Innovationen stärker belastet werden als geplant. Persönliche Interessen oder Präferenzen von Führungspersönlichkeiten können diese Wirkung ebenfalls hervorrufen.

Unserer Erfahrung nach treten solche Störgrößen temporär in fast allen Innovationsprojekte auf. Entscheidend für deren Bedeutung und die Auswirkungen wird, ob man diese Störfaktoren kennt, sie antizipieren kann und angemessen damit umgeht. Auch hier verfügt P&CC über ein reichhaltiges Erfahrungspotential.

Da der Umgang mit Ideen und Innovationen für nachhaltigen Erfolg von Unternehmen von essentieller Bedeutung ist, viele Unternehmen aber kaum Erfahrung mit einer professionellen Innovationsgestaltung haben, wurde das Seminar „Erfolg mit Innovationen“ ins Leben gerufen. Dort werden alle hier aufgeführten Aspekte im Detail vorgestellt, erläutert und in praxisrelevanten Beispielen vertieft. Es ist für Führungskräfte und Projektleiter konzipiert, die einen Innovationsprozess initiieren und/oder führen sollen.

Sie sind am Thema „Erfolg mit Innovationen“ interessiert? Sprechen Sie uns an oder besuchen Sie das Seminar „Erfolg mit Innovationen“.

Wissenswertes zum Thema Innovationen: P&CC-Site „Innovation“

Die Schwerpunkte des Seminars

Termine in 2019

18.10.2019 im Raum Ulm

6.12.2019 im Raum Ulm

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