Unsere Definition „guter Kommunikation“

Kommunikation ist der Austausch oder die Übertragung von Information

Wir sprechen nicht nur von Kommunikation, wir nutzen den Begriff der „guten Kommunikation“. Für uns wird Kommunikation zur „guten Kommunikation“, wenn folgendes zusätzlich erfüllt ist:

  • Eine sorgfältigen Übermittlung von Information
  • Die Rückversicherung, ob der Austausch oder die Übertragung von Information wirklich stattgefunden hat
  • Die Prüfung, ob die Information nicht nur gehört, sondern auch intellektuell verstanden und „verinnerlicht“ wurde

Den sorgfältigen Austausch oder die sorgfältige Übermittlung von Information sollte eigentlich jeder Mensch beherrschen, der eine Managementfunktion ausübt, wozu ergänzend auch die Fähigkeit gehört, zu prüfen, ob der Kommunikationsprozess funktioniert hat. In der Praxis scheiterte es oft an fehlender Empathie, die Informationen nicht so auszutauschen, wie es der eigenen Sicht- und Verständnisweise entspricht, sondern diese an den kommunikativen Fähigkeiten des Gesprächspartners oder der Zielgruppe auszurichten.

Der „guten Kommunikation“ fällt daher eine Schlüsselrolle zu, denn ohne diese laufen selbst gut durchdachte und gut formulierte Botschaften ins Leere, wenn sie nicht verinnerlicht werden. Erst durch die Verinnerlichung entsteht eine Situation, dass ein Adressat einer Information für sich selbst erkannt hat, was die Information für ihn/sie bedeutet.

Was sind die Anzeichen „guter Kommunikation“?

Im Bereich der Werbung ist die Kommunikation dann gut, wenn die Kundenwünsche bedient werden. Wenn der potentielle Kunde sich gesamtheitlich, d.h. intellektuell und emotional angesprochen fühlt, kauft er ein Produkt oder eine Dienstleistung. Mittels Marktforschung kann festgestellt werden, ob die Zustimmung stattfindet, der Kaufprozess ist dann die finale Bestätigung für „gute Kommunikation“.

Im innerbetrieblichen Bereich oder in persönlichen Gesprächen entsteht „gute Kommunikation“, wenn der Austausch oder die Übermittlung von Information dadurch begleitet wird, dass offene Fragen zum Verständnis gestellt werden. Einfache Fragen wie „Wie sehen Sie das?“, „Was bedeutet das für Sie?“ oder „Wie wollen Sie das umsetzen?“ zeigen sehr einfach und schnell, ob die Verinnerlichung stattgefunden hat. Die offenen Fragen erlauben auch recht gut festzustellen, ob offener oder versteckter Widerstand zur Information besteht. Das Erkennen und die Behandlung konfliktbeladener Situationen wird zudem dadurch möglich.

Sie interessieren sich für das Thema „Gute Kommunikation?

Das Thema wird ausführlich im Buch/E-Book „Menschen in Unternehmen – Management als persönliche Herausforderung“ behandelt.